confession race for sun
REFRESH. HISTORY. MEMORABLE. LINK ME.
MESSAGE ME. IMPORTANT. NO ANONYMITY.

LET'S TALK ABOUT...



... DAS ENDE DER WELT.
oder - Menschen, die mich bewegen.

"Wenn du am Ende der Zivilisation bist, am Ende der Welt, dann sieh zu, dass du am Strand in Mexico liegst, wenn die Sonne untergeht."

Wenn du in die Welt hinaus gehst, ihre Grenzen erkundest und neue Herausforderungen suchst, dann wirst du eines finden - neue Menschen, Kontakte, vielleicht auch Freunde, neue Inspirationen, tiefgründige Gespräche und massenweise beiläufigen Smalltalk, der dich das eine Mal aufhält, zweites Mal stört und drittes Mal deine Gedankenwelt so auf den Kopf stellt, dass du noch Tage später darüber nachdenkst.

Du wirst Menschen, die du magst und vielleicht, wenn du ganz viel Glück hast, triffst du auch Menschen, die dich ein bisschen mehr bewegen, berühren, als andere. Sie können dir gleichen, sich völlig unterscheiden, du kannst sie lieben oder hassen, aber sie schaffen es mit ihren Worten einen Eindruck bei dir zu hinterlassen, wie tiefe Fußstapfen im Sand des mexikanischen Strandes, den du nach seinen Beschreibungen so detailliert vor deinem inneren Auge siehst, als hättest du ihn selber besucht. Sie sind es, die mich dazu bringen zu schreiben, die mich verführen, all meine Gedanken und dieses Gefühl, dass ich besaß, als ich mit ihm sprach, festzuhalten, zu verewigen, zu verbreiten und daraus zu lernen.

Lernen? Beispielsweise, dass das Ende der Welt eine ganze Klasse angenehmer wird, wenn man dabei am Strand Mexikos liegen kann, den Sonnenuntergang beobachtet, das Rauschen des Meeres hört und mit den Fingern leicht im feinen, weißen Sand spielt.
10.2.12 15:31


CONFESSION TIME: Zu viel ist für mich gerade genug.



"I begin to realize how important it was to be an enthusiast in life. He taught me that if you are interested in something, no matter what it is, go at it full spead ahead.
Embrace it with both arms, hug it, love it and above all become passionate about it. Passionate is the only thing to be."


Doch wo Leidenschaft aufhört, fängt die Liebe an. Sofern man Lederstiefel, Seidenkleider und glitzernden Modeschmuck eben lieben kann. Leidenschaftlich zu einer Sache, einem Thema, einem Gegenstand zu stehen, bedeutet für mich leider auch sehr oft, dass ich einer innigen Liebe verfalle, die daraufhin in Celebrieren, Leben und natürlich auch Sammeln übergeht.
Leider? Zumindest mein Kleiderschrank und mein Portemonaie werden diesem definitiv zustimmen. Denn Ersterer platzt aus allen Nähten, während ich noch immer so viele wundervolle Stücke finde, die ich ja so ganz genau noch gar nicht habe und unbedingt brauche. Gründe finden sich massig, Gelegenheiten ebenfalls und wenn es doch Liebe auf den ersten Blick ist, kann ich nur noch leidenschaftlich zuschlagen.
Ebenso steht es um Kurztrips, liebe ich doch schließlich zu reisen und jede sonstige spontane Art, den Alltag aus meiner aktuellen Wohnstadt herauszuverlagern und neue Fleckchen der Welt unter die Lupe zu nehmen.

Klingt alles furchtbar negativ? Ist es eigentlich gar nicht. Ich liebe meine Seidenkleider wirklich und ich trage sie auch alle, ehrlich! Und Lederschuhe sind bekanntlich fast für die Ewigkeit.
Doch wenn ich erschreckenderweise feststelle, das ich wirklich nicht genug Platz in meiner Wohnung für alle meine Sachen habe und ich mir meinen Terminkalender so voll mit Aktivitäten, Reisen und Ausflügen packe, dass ich in einer wilden Hetzjagd zwischen Flughäfen, Bahnhöfen und meinen Pflichtorten ende, sollte ich vielleicht die Leidenschaft für mindestens die nächsten drei Tage aus meinem Kopf verbannen, mein Herz verschließen und dafür einmal richtig tief durchatmen.
Doch seien wir - oder in diesem Fall ich - einmal ehrlich - Zu viel ist mir gerade genug, Eile ist besser als Stillstand, die Welt viel aufregender als mein Wohnzimmer und wenn meine Anzahl an Kleidern bedeutet, einen zweiten Schrank anzuschaffen, eine größere Wohnung zu mieten und mich viermal täglich umzuziehen, damit jedes wenigstens einmal getragen wird - na, dann sei es eben so!
Meine Leidenschaft zieht mich übrigens die nächste Woche nach London, wo ich hemmungslos meinen nächsten Schrank füllen und Erfahrungen, Eindrücke und Abenteuererinnerungen sammeln werde! Ich kann es kaum erwarten!

2Some people will tell you that slow is good – but I’m here to tell you that fast is better. I’ve always believed this, in spite of the trouble it’s caused me. Being shot out of a cannon will always be better than being squeezed out of a tube." - Hunter S. Thompson
21.1.12 15:13


CONFESSION TIME: Ich liebe liebe liebe es zu reisen.



Warum? Das ist einfach. Ich möchte die Welt sehen, hier und jetzt und am Liebsten gleich alles. Mindestens alles, das ich noch nicht kenne. Und das ist sogar erschreckenderweise ziemlich viel...

Doch so sehr ich es liebe zu reisen, das Phänomen des perfekten Packens will sich mir einfach nicht erschließen. Dabei bemühe ich mich wirklich! Ich plane vorher, ich denke über mögliche Outfits nach, ich versuche nicht zu viel in den Koffer zu quetschen, um Übergepäck zu vermeiden...
Letzteres gelang mir im Sommerurlaub 2011 sogar endlich einmal. Mit lockeren 13kg, von denen 6kg das Koffereigengewicht ausmachen, bin ich eine Woche in die Sonne gereist. Allerdings hatte ich auch beinahe nichts dabei und der Spruch "Ach, in einer Woche braucht man ja nicht viel" verliert erschreckend an Wahrheitsgehalt, wenn man sich morgens Kaffee über das einzige Kleid kippt, weiße Sachen ja sowieso nicht öfters tragen kann, abends kein schickes Kleid dabei hat und sich verzweifelt in den heimatlichen Kleiderschrank zurückwünscht.
Also merke: Reise niemals ohne Ersatz-Kleid/Kleidung! Plane weitere Eventualitäten und mögliche Anlässe mit ein!

Oder wenn ich - ein weiterer Versuch ganz leicht zu reisen - mit meinem einzigen Outfit für 2 Tage, bestehend aus ziemlich coolen Lederhotpants, in ein klassisches Konzert gehe. Das Konzert war ebenfalls cool, die Leute weniger, meine Hotpants mochten sie leider gar nicht. Danach brachen noch die Absätze meiner - einzigen - Schuhe. Tja.
Also merke: Reise niemals ohne Allzweckkleid für Eventualitäten! Reise niemals ohne ein zweites Paar bequemer Schuhe!

Doch all diese schmerzlich erfahrenen Weisheiten bringen mich mehr oder minder in mein erstes Problem, den hoffnungslos überfüllten, aus allen Ecken platzenden Koffer zurück - Eventualitäten waren alle abgesichert, Schuhe passten zu Taschen, auf Beachkleidung und eine abendliche Party war ich genauso vorbereitet, wie auf Sport und nunja, sonstige Möglichkeiten. Und ich konnte mich nach Kaffeezwischenfällen so oft umziehen, wie ich nur wollte.
Und was darf ich mir hier merken?
Ich glaube, mein Liebster wird an dem Übergepäck ganz schon zu schleppen haben...
13.1.12 13:29


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