LET'S TALK ABOUT...... DAS ENDE DER WELT. oder - Menschen, die mich bewegen. "Wenn du am Ende der Zivilisation bist, am Ende der Welt, dann sieh zu, dass du am Strand in Mexico liegst, wenn die Sonne untergeht." Wenn du in die Welt hinaus gehst, ihre Grenzen erkundest und neue Herausforderungen suchst, dann wirst du eines finden - neue Menschen, Kontakte, vielleicht auch Freunde, neue Inspirationen, tiefgründige Gespräche und massenweise beiläufigen Smalltalk, der dich das eine Mal aufhält, zweites Mal stört und drittes Mal deine Gedankenwelt so auf den Kopf stellt, dass du noch Tage später darüber nachdenkst. Du wirst Menschen, die du magst und vielleicht, wenn du ganz viel Glück hast, triffst du auch Menschen, die dich ein bisschen mehr bewegen, berühren, als andere. Sie können dir gleichen, sich völlig unterscheiden, du kannst sie lieben oder hassen, aber sie schaffen es mit ihren Worten einen Eindruck bei dir zu hinterlassen, wie tiefe Fußstapfen im Sand des mexikanischen Strandes, den du nach seinen Beschreibungen so detailliert vor deinem inneren Auge siehst, als hättest du ihn selber besucht. Sie sind es, die mich dazu bringen zu schreiben, die mich verführen, all meine Gedanken und dieses Gefühl, dass ich besaß, als ich mit ihm sprach, festzuhalten, zu verewigen, zu verbreiten und daraus zu lernen. Lernen? Beispielsweise, dass das Ende der Welt eine ganze Klasse angenehmer wird, wenn man dabei am Strand Mexikos liegen kann, den Sonnenuntergang beobachtet, das Rauschen des Meeres hört und mit den Fingern leicht im feinen, weißen Sand spielt. |
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CONFESSION TIME: Zu viel ist für mich gerade genug."I begin to realize how important it was to be an enthusiast in life. He taught me that if you are interested in something, no matter what it is, go at it full spead ahead. Embrace it with both arms, hug it, love it and above all become passionate about it. Passionate is the only thing to be." Doch wo Leidenschaft aufhört, fängt die Liebe an. Sofern man Lederstiefel, Seidenkleider und glitzernden Modeschmuck eben lieben kann. Leidenschaftlich zu einer Sache, einem Thema, einem Gegenstand zu stehen, bedeutet für mich leider auch sehr oft, dass ich einer innigen Liebe verfalle, die daraufhin in Celebrieren, Leben und natürlich auch Sammeln übergeht. Leider? Zumindest mein Kleiderschrank und mein Portemonaie werden diesem definitiv zustimmen. Denn Ersterer platzt aus allen Nähten, während ich noch immer so viele wundervolle Stücke finde, die ich ja so ganz genau noch gar nicht habe und unbedingt brauche. Gründe finden sich massig, Gelegenheiten ebenfalls und wenn es doch Liebe auf den ersten Blick ist, kann ich nur noch leidenschaftlich zuschlagen. Ebenso steht es um Kurztrips, liebe ich doch schließlich zu reisen und jede sonstige spontane Art, den Alltag aus meiner aktuellen Wohnstadt herauszuverlagern und neue Fleckchen der Welt unter die Lupe zu nehmen. Klingt alles furchtbar negativ? Ist es eigentlich gar nicht. Ich liebe meine Seidenkleider wirklich und ich trage sie auch alle, ehrlich! Und Lederschuhe sind bekanntlich fast für die Ewigkeit. Doch wenn ich erschreckenderweise feststelle, das ich wirklich nicht genug Platz in meiner Wohnung für alle meine Sachen habe und ich mir meinen Terminkalender so voll mit Aktivitäten, Reisen und Ausflügen packe, dass ich in einer wilden Hetzjagd zwischen Flughäfen, Bahnhöfen und meinen Pflichtorten ende, sollte ich vielleicht die Leidenschaft für mindestens die nächsten drei Tage aus meinem Kopf verbannen, mein Herz verschließen und dafür einmal richtig tief durchatmen. Doch seien wir - oder in diesem Fall ich - einmal ehrlich - Zu viel ist mir gerade genug, Eile ist besser als Stillstand, die Welt viel aufregender als mein Wohnzimmer und wenn meine Anzahl an Kleidern bedeutet, einen zweiten Schrank anzuschaffen, eine größere Wohnung zu mieten und mich viermal täglich umzuziehen, damit jedes wenigstens einmal getragen wird - na, dann sei es eben so! Meine Leidenschaft zieht mich übrigens die nächste Woche nach London, wo ich hemmungslos meinen nächsten Schrank füllen und Erfahrungen, Eindrücke und Abenteuererinnerungen sammeln werde! Ich kann es kaum erwarten! 2Some people will tell you that slow is good – but I’m here to tell you that fast is better. I’ve always believed this, in spite of the trouble it’s caused me. Being shot out of a cannon will always be better than being squeezed out of a tube." - Hunter S. Thompson |
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CONFESSION TIME: Ich liebe liebe liebe es zu reisen.Warum? Das ist einfach. Ich möchte die Welt sehen, hier und jetzt und am Liebsten gleich alles. Mindestens alles, das ich noch nicht kenne. Und das ist sogar erschreckenderweise ziemlich viel... Doch so sehr ich es liebe zu reisen, das Phänomen des perfekten Packens will sich mir einfach nicht erschließen. Dabei bemühe ich mich wirklich! Ich plane vorher, ich denke über mögliche Outfits nach, ich versuche nicht zu viel in den Koffer zu quetschen, um Übergepäck zu vermeiden... Letzteres gelang mir im Sommerurlaub 2011 sogar endlich einmal. Mit lockeren 13kg, von denen 6kg das Koffereigengewicht ausmachen, bin ich eine Woche in die Sonne gereist. Allerdings hatte ich auch beinahe nichts dabei und der Spruch "Ach, in einer Woche braucht man ja nicht viel" verliert erschreckend an Wahrheitsgehalt, wenn man sich morgens Kaffee über das einzige Kleid kippt, weiße Sachen ja sowieso nicht öfters tragen kann, abends kein schickes Kleid dabei hat und sich verzweifelt in den heimatlichen Kleiderschrank zurückwünscht. Also merke: Reise niemals ohne Ersatz-Kleid/Kleidung! Plane weitere Eventualitäten und mögliche Anlässe mit ein! Oder wenn ich - ein weiterer Versuch ganz leicht zu reisen - mit meinem einzigen Outfit für 2 Tage, bestehend aus ziemlich coolen Lederhotpants, in ein klassisches Konzert gehe. Das Konzert war ebenfalls cool, die Leute weniger, meine Hotpants mochten sie leider gar nicht. Danach brachen noch die Absätze meiner - einzigen - Schuhe. Tja. Also merke: Reise niemals ohne Allzweckkleid für Eventualitäten! Reise niemals ohne ein zweites Paar bequemer Schuhe! Doch all diese schmerzlich erfahrenen Weisheiten bringen mich mehr oder minder in mein erstes Problem, den hoffnungslos überfüllten, aus allen Ecken platzenden Koffer zurück - Eventualitäten waren alle abgesichert, Schuhe passten zu Taschen, auf Beachkleidung und eine abendliche Party war ich genauso vorbereitet, wie auf Sport und nunja, sonstige Möglichkeiten. Und ich konnte mich nach Kaffeezwischenfällen so oft umziehen, wie ich nur wollte. Und was darf ich mir hier merken? Ich glaube, mein Liebster wird an dem Übergepäck ganz schon zu schleppen haben... |
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LET'S TALK ABOUT...... verdammt gute Wochenenden. Ich fühle förmlich die Proteste - Jedes Wochenende sei gut, jedes sei einer Lobpreisung und einem ausführlichen 2-Tages Genuss würdig und so weiter und so fort. Doch dies ist überhaupt nicht der Punkt und Inhalt dieses Textes. Nein, dieses Mal geht es um die zugegebenerweise seltenen Fällen, wenn ein Wochenende über den obgligatorischen Wochenend-Bonus hinaus zu einem besonders guten Wochenende wird. Denn seien wir ehrlich - Die meisten Wochenenden sind herrlich unspektakulär. Und das ist okay, denn nach einer langen Woche, voller Arbeit, Uni, Verpflichtungen, Stress und Hetzereien, garniert passend zur Jahreszeit mit einer Prise Schnupfen und "Was schenke ich nur zu Weihnachten"-Sorgen, steht uns nicht mehr der Sinn nach großen Sprüngen und Herausforderungen, wenn wir die Türe zur Arbeit schließen und in zwei oder manchmal auch nur einen Tag Sendepause verschwinden. Wir wollen stattdessen genau das, was wir die ganze Zeit vermissten - die Füße mit Puschelsocken hochlegen, flauschige Velourhosen anziehen und gar nicht viel tun. Vielleicht auf der Couch sitzen, essen, liegen, lesen, DVD schauen, schlafen... Für "gar nichts tun" ist die Liste der Lieblingsaktivitäten paradox lang. Doch manchmal, an genau solch einem Tag passieren lauter wundervolle Dinge. Heute ist solch ein Tag, ein "gutes Wochenende"-Tag. Meine Heizung funktioniert endlich wieder richtig gut, so dass meine Couch noch kuscheliger wurde, ich bekam ein paar ganz liebe Anrufe, über die ich mich ehrlich freute, fand eine neue, für meine Verhältnisse ein bisschen zu romantische, aber da es um Märchen geht, akzeptable TV Serie, die ich am liebsten ohne Pause anschauen würde und dann war da noch eine E-Mail. Eine Gewinn-E-Mail, die mich kostenfrei an einen Ort schickt, an dem ich noch nie war. Muss ich dazu etrwas ergänzen? Nunja, vielleicht die Tatsache das ich wirklich laut losgequietscht habe, als ich die "Herzlichen Glückwunsch-blabla" Zeilen las. Reisen ist toll, Hamburg soll es ja sowieso sein und jemanden mitnehmen darf ich auch noch. Ganz ohne Haken. Dabei freue ich mich innerlich immernoch über meine Urlaubstage im Resort Mark Brandenburg - noch so eine Stadt, wo ich vorher noch nie war und die ich, ohne mein Urlaubsbudget zu beanspruchen, bereisen durfte. Das war auch ein gutes Wochenende. Ein richtig gutes sogar. Und das nächste wird es ebenso, denn mein Hamburg-Trip wird es perfekt einleiten. Zwar werde ich auf kuschelige Couch-DVD-Momente verzichten, doch ich glaube, vermissen werde ich Reisejunkie meine Gemütlichkeit keine Sekunde. Nicht mal eine ganz winzige lang. |
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CONFESSION TIME: Lebe leidenschaftlich oder gar nicht."Passion, it lies in all of us, sleeping, waiting and though unwanted, unbidden, it will stir, open its jaws and howl. It speaks to us, guides us, passion rules us all and we obey. What other choice do we have? Passion is the source of our finest moments. The joy of love, the clarity of hatred and the ecstasy of grief. It hurts sometimes more than we can bear. If we could live without passion maybe we'd know some kind of peace but we would be hollow. Empty rooms shuttered and dank. Without passion we'd be truly dead.” - Joss Whedon Ich lebe emotional, leidenschaftlich und wenn ich etwas möchte, dann von ganzem Herzen. Oder gar nicht. Es beantwortet die Frage nach meinem Lebensmotto, es erklärt meine Sammlung gefüllt mit nachdenklichen Sprüchen. Go big or go home, live for the moments you can't put into words und dance like nobody's watching, love like you have never been hurt. Es ist die Art, wie ich lebe, das gewisse Etwas, das mich morgens aufstehen lässt. Doch Leidenschaft hat zwei Facetten - Es kann dich so glücklich machen, dass du die ganze Welt umarmen möchtest, es kann dir Höhen versprechen, die du dein ganzes Leben lang festhalten möchtest. Doch eines Tages wirst du fallen, in Tiefen, die du dir nicht einmal vorstellen konntest, es wird dich versinken in Traurigkeit und Enttäuschung. Es wird dir die besten Momente deines Lebens geben, aber auch die schlimmsten. Tränen vor Freude, Tränen vor Ärger. Und das ist okay. Ich akzeptiere es, celebriere es. Ich weiß, wie es ist und ich liebe es, ich würde es für niemanden aufgeben, es nicht bereuen. "I had learnt to seek intensity…more of life, a concentrated sense of life." - Nina Berberova "Life can be magnificent and overwhelming - that is the whole tragedy. Without beauty, love, or danger, it would almost be easy to live." - Albert Camus |
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CONFESSION TIME: Nichts, das sich lohnt, kommt einfach.Und alles, das sich zu erreichen lohnt, kommt schwer, mit einem ganzen Haufen harter Arbeit, Mühe und einem notwendigen starken Willen. Ich sage es mir immer wieder, höre und nicke meinen eigenen Worten zu, glaube ganz fest daran - Es ist es wert und wäre es leichter, würde ich es dann überhaupt wollen? Manchmal seperiert gerade der Ehrgeiz, die harte Arbeit, die wir notwendiger Weise für etwas aufbringen müssen uns von denen, die es nicht schaffen. Nicht wollen. Und doch sind Tage, Wochen im Mantra meiner Prüfungen nervenaufreibend, anstrengend und sie scheinen vorerst nicht enden zu wollen. Es sind nicht einmal die Massen an Skripten, Papieren, die meine Gedanken beunruhigen und mich weniger gut schlafen lassen, sondern viel mehr der Druck, der innere Zwang erfolgreich zu sein, fertig zu bringen, wofür ich das ganze Jahr gearbeitet habe. Wofür ich Freitagabende in Vorlesungen verbracht und Wochenenden über Wochenenden geopfert habe. Es ist zugleich ebenso der Wunsch, mir selber gerecht zu werden. Meine Ansprüche zu erfüllen. Denn ich mache keine halben Sachen - und ich wiederhole es mir ein weiteres Mal - Nichts, was sich lohnt, kommt einfach. Es wird dir nicht geschenkt. Und das ist, so paradox es klingen mag, gut so. |
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CONFESSION TIME: I like everybody.I LIKE EVERYBODY. SOME I LIKE TO BE AROUND, SOME I LIKE TO AVOID AND SOME I WOULD LIKE TO PUNCH IN THE FACE. Wir alle kennen sie. Auch, wenn wir uns oft das Gegenteil wünschten. Wir alle haben sie. Die Liste. Die "bitte werde vom Erdboden verschluckt-ins Weltall entführt-wandere nach Australien aus"-Liste. Warum Australien? Na, es ist so herrlich weit weg. Es lässt sich nicht vermeiden, doch, wenn wir sie sehen, wissen wir nicht, was wir bevorzugen würden - Davorzulaufen oder grausamen Axtmord zu begehen. Doch weder noch - die Liste dieser Menschen gleicht sich oft viel zu sehr mit denen, der Arbeitskollegen, Freunden von Freunden, Vorgesetzten... eben Menschen, die nicht an Marsmännchen glauben und auch kein Faible für Australien besitzen und sich zudem furchtbar schwer umgehen lassen. Und wenn sie glaubten, wir hätten es geschafft eine große schwere symbolische Steinmauer zwischen sie und uns zu bringen - na, dann stehen sie plötzlich hinter uns und quietschen "Überraschung!" Ich gestehe - ich sitze im gleichen Boot und pflege meine Liste vor mich hin. Manchmal gelingt es mir, sie zu vertreiben, manchmal ziehe ich weg oder das Schicksal entführt sie tatsächlich nach Australien! Doch manchmal erscheinen sie mit breitem Grinsen vor der nichtsahnend herzlich aufgeschwungenen Türe und ich kämpfe gegen den starken Drang, sie ihnen einfach wieder vor der Nase zuzuschlagen. Ich kann nicht. Arbeitskollegen, Freunde von Freunden-Gründe. Ich kann nicht. "Überraschung!" Da die ist ihm aber gelungen. Tragischerweise. "Na du bist ja auch nicht wegzuspülen." Ich versuche ein leicht missratenes Grinsen. Er nimmt es als Kompliment. So war es nicht gemeint. Ich reiche ihm die Hand. Notwendige Höflichkeit. Versuch, den obligatorischen Bussis zu entgehen scheitert. Tragisch. Dafür erscheint das grausame Bild der zwei Möglichkeiten vor meinem inneren Auge, Axtmord oder... "Ich muss dann mal weg." Die Flucht glückt und heimlich lasse ich ihn zu Nummer 1a der Liste aufrücken. Ob er wohl Australien mag...? |
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CONFESSION TIME: He is right."When I was 17, I read a quote that went something like: "If you live each day as if it was your last, someday you'll most certainly be right." It made an impression on me, and since then, for the past 33 years, I have looked in the mirror every morning and asked myself: "If today were the last day of my... life, would I want to do what I am about to do today?" And whenever the answer has been "No" for too many days in a row, I know I need to change something. Remembering that all will be dead soon is the most important tool I've ever encountered to help me make the big choices in life. Because almost everything — all external expectations, all pride, all fear of embarrassment or failure - these things just fall away in the face of death, leaving only what is truly important. Remembering that you are going to die is the best way I know to avoid the trap of thinking you have something to lose. You are already naked. There is no reason not to follow your heart. by Steve Jobs Was sollte ich ergänzen? Abgesehen von der Tatsache, das obiger Autor, wie so viele Autoren die ich zitiere, inzwischen wirklich seinen letzten Tag gelebt hat, hat er recht. Es ist wahr. Es gibt keinen Grund, deinem Herz nicht zu folgen, schreibt er. Und auch, wenn er es im Gedanken an die Vergänglichkeit und unsere beschränkte Zeit in dieser Welt schrieb, so würde ich es gerne generalisieren. Es gibt keinen guten Grund, deinem Herz nicht zu folgen, sage ich. Keinen, der gut genug wäre. Schlechte werden wir immer wieder finden. Denke nur einmal wenige Minuten darüber nach und Ausreden, Entschuldigungen, Bequemlichkeiten werden dir durch den Kopf schießen. Doch einen Grund, der es wert wäre, nicht auf dein Innersten, dein Herz zu hören? Ich möchte glauben, das dieser nicht existiert. Ich hoffe es. Ich wünsche es mir. Von ganzem Herzen. |
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CONFESSION TIME: Is it worth it?Dass es weder einen sicheren Fallschirm für alle Fälle, noch den perfekten Weg durch eine Beziehung gibt, weiß ich schon lange. Ebenso glaubte ich all den erfahrenen Menschen, die mir wieder und wieder emsig wie kleine Bienchen versuchten zu erklären, wie viel harte Arbeit, schwierige Kompromisse und Opfer hinter funktionierenden Beziehungen stecken. Ich nickte und nickte, während ich mir Schauergeschichten, die anstrengender als meine letzte Uni-Prüfungsphase klangen, anhörte und aufmerksam jedes Wissen über Zusammenleben, Arrangieren von Lebensbedürfnissen und noch mehr Kompromissen und Opfern in meine grauen Zellen einsog. Opfer, Kompromiss, alles klar. Ist ja nicht so, das ich das nicht könnte. Ich weiß, wie das geht, ich bin gut darin Probleme zu lösen und gelegentlich Frieden zu stiften. Dachte ich zumindest. Und ich dachte ebenfalls, heimlich, tief in meinem Innersten, das sie sicher etwas übertreiben. Denn seien wir ehrlich - Wer würde sich das denn dauerhaft antun? Wer ist denn wirklich bereit, sich dauerhaft, pausenlos zu arrangieren, Rücksicht zu nehmen, zu verzichten, Mittelwege und faule Kompromisse zu finden und Probleme zu lösen, denen man genauso gut auch aus dem Weg gehen könne - und dabei auch noch glücklich zu sein. Oder besser: Ohne innerlich einen grausamen Axtmord zu begehen. Notiz an mich selbst: Es gibt keinen Fallschirm, keinen perfekten Weg und Beziehungen sind viel härter, als ich dachte. Noch schwerer als knifflige Mathematikformeln und anstrengender als Medienforschungsanalysen. Denn es ist nicht nur ein aufgetürmter Berg gemischt aus Herausforderungen, den man zu bewältigen hat, den man nach Belieben hassen, verfluchen und verdrängen kann, nein, es geht um einen Menschen, den man liebt. Das Schwierigste sind nicht die Probleme und Kompromisse, das Schwierigste ist der Spagat zwischen einer endlosen Liste an unsagbar nervigen Sachen, denen man am liebsten aus dem Weg gehen würde und den Gefühlen zu der Person, die es uns dennoch jeden Tag auf ein Neues versuchen lassen. Es ist der verwirrende Mix aus dem unwilkürlichen Drang wegzulaufen und dem tiefen Wunsch für immer bleiben zu wollen. Am Ende des Tages sind wir es, die die Balance finden müssen. Die entscheiden müssen, wo die Grenze liegt, ob man bleibt oder geht. Wir müssen entscheiden, ob es das wert ist. Wir entscheiden, ob der Gute-Nacht-Kuss rechtfertigt, dass Fisch und Streichkäse von der Speisekarte genommen ist und die Käse Chips immer viel zu schnell verschwinden. Ob die Begrüßung beim Öffnen der heimischen Türe wert ist, dass man ab sofort regelmäßig den Schlüssel suchen muss. Und das gemeinsame Essen den unersättlichen Vorrat an Bier, anstatt Sojamilch wett macht. Wir entscheiden, was wir wollen. Was wir brauchen. Was wir bereit sind zu investieren. Auch ohne Sicherheit und ohne die Garantie, das es irgendwann besser oder einfacher wird - oder vielleicht nur noch halb so schwer, wie die letzte Matheprüfung. Und ob wir es auf den ersten oder auch dritten Versuch ankommen lassen wollen. |
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CONFESSION TIME: What is love?WHAT IS LOVE? Are your palms sweaty, is your heart racing, and is your voice caught within your chest? - it isn't love, it's like. You can't keep your eyes or hands off of them, am I right? -it isn't love, it's lust. Do you want them because you know they're there? -it isn't love, it's loneliness. Are you there because they kissed you, or held your hand? -it isn't love, it's low confidence. Do you pardon their faults because you care about them? -it isn't love, it's friendship. Und während die Einen in einer Bar am späten Abend noch über Farben und Varianten des Hochzeitskleides sprachen, Fotos fixierten und Verlobungsringe demonstrierten, so befanden sich die anderen schon wieder in der Menge der freien Männer und gaben sich dem Versuch hin, Gesellschaft für die Nacht oder vielleicht auch mehr zu finden, vielleicht genau das bisschen Mehr zu finden, dass uns so glücklich macht, aber auch so sehr verwirren kann. Und ich? Ob ich weiß, was Liebe ist oder sie gefunden habe, darüber möchte ich heute Abend nicht mehr nachgrübeln. Was ich aber weiß, ist die Tatsache, dass sie mir Angst macht. Furchtbare Angst. Denn während all das befreiend Vertraute, all die kleinsten Intimitäten zu den schönsten Dingen im Leben gehören können, so können es gleichzeitig genau sie sein, die einen am tiefsten verletzen. Während all das Wissen voneinander Reichtum und Verständnis bedeuten kann, so kann es auch in Verrat und Verlust enden. Es macht angreifbar. Und am Ende kann man nur sein Herz in Hände des Anderen legen und hoffen, dass er es nicht plötzlich fallen lässt. Doch zugleich ist es auch die Angst, jemanden so sehr zu mögen, dass man ihn vielleicht nicht mehr gehen lassen möchte. Dass es schmerzt, wenn es ihm nicht gut geht. Dass man sein Leben teilen möchte, dass man zuvor gerne und glücklich alleine bestimmt hat. Dass man bereit wäre, Dinge zu tun, über die man eigentlich nicht einmal nachdenken wollte, Probleme, mit denen man nie plante, sich zu beschäftigen und Herausforderungen, von dessen Existenz man nicht einmal ahnte. Und während man all dies wie selbstverständlich meistert, packt einen die Panik - Mag man den Anderen wirklich so sehr? Ist es möglich, dass man bereit wäre, so viel für ihn zu tun? Macht es uns wirklich so glücklich, nur einfach zu sehen, dass er sich freut? Und ich frage mich all das, bis zu dem entscheidenden Punkt: Will ich das zulassen? Will ich jemanden so sehr mögen? Does your heart ache and break when their sad? -then it's love. Do you cry for their pain, even when they're strong? -then it's love. Do their eyes see your true heart, and touch your soul so deeply it hurts? -then it's love. Do you stay because a blinding, incomprehensible mix of pain and relation pulls you close and holds you there? -then it's love. |
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CONFESSION TIME: I believe in Magic."We all start out knowing magic. We are born with whirlwinds, forest fires, and comets inside us. We are born able to sing to birds and read the clouds and see our destiny in grains of sand. But then we get the magic educated right out of our souls. We get it churched out, spanked out, washed out, and combed out. We get put on the straight and narrow and told to be responsible. Told to act our age. Told to grow up, for God’s sake. [...] After you go so far away from it, though, you can’t really get it back. You can have seconds of it. Just seconds of knowing and remembering. When people get weepy at movies, it’s because in that dark theater the golden pool of magic is touched, just briefly. Then they come out into the hard sun of logic and reason again and it dries up, and they’re left feeling a little heartsad and not knowing why. When a song stirs a memory, when motes of dust turning in a shaft of light takes your attention from the world, when you listen to a train passing on a track at night in the distance and wonder where it might be going, you step beyond who you are and where you are. For the briefest of instants, you have stepped into the magic realm." - "Boy's Life" by Robert McCammon, quoted on One tree hill Was soll ich hinzufügen? Ich glaube an Magie. Ein ganz kleines bisschen. Es fühlt sich wahr an. Und wenn ich aus em Kino spaziere, in Gedanken bei dem Film, den ich gerade sah und mir die helle Sonne entgegenblinzelt - da glaube ich die Magie zu spüren. Ein ganz kleines bisschen. |
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LET'S TALK ABOUT ...TO-DO-LISTEN. „Wie lang ist meine to-do-Liste? So lang? Na, da mache ich heute besser gar nichts mehr.“ Ich würde ja gerne deklarieren, dass ich es gar nicht wusste, gar nicht ahnte, wie stressig und vollgestopft mein Filofax in den nächsten zwei Wochen aussehen würde. Doch es stimmt nicht. Ich wusste, je länger ich mir die Sonne auf den Bauch scheinen lasse und mich Stunde um Stunde im Park herumwälze, Eis schlecke und es genieße, nicht lernen zu müssen, umso mehr würde ich später auf meinem Aufgabenhorizont finden. Es würde sich sammeln, sich häufen zu scheinbar unbezwingbaren Bergen und während meiner Abwesenheit in Frankreich, sicherlich nicht auf magische Art und Weise schrumpfen. Leider nicht. Ebenso wusste ich, dass hingegen aller positivistischer Gedanken („Wovon soll die Wohnung denn schmutzig werden, ich bin doch gar nicht da“) Wohnungsböden von alleine einstauben, Colaflaschen von alleine im Kühlschrank auslaufen und der überfüllte Briefkasten bedauernswerterweise nicht nur aus Werbesendungen und Grußkarten besteht. Auch Uni-Skripte werden nicht kürzer und ja, ich wusste vorher, dass Hostessenjobs für Messestände, 12 Stunden täglich, weder erholsam sind, noch mir die Möglichkeit geben, all diese angesammelten, unzählbar vielen Aufgaben zu erledigen. Ja, ich wusste es vorher. Verflucht und verdammt. Doch je mehr sich die unerledigten Aufgaben vor meinem geistigen Augen in den Himmel türmen, umso unmöglicher scheint es mir auch, alles fristgerecht zu bewältigen. Und umso leichter, es noch weiter aufzuschieben. „Jetzt ist es ja sowieso schon zu spät“ oder „Ich habe nun schon so lange gewartet, auf einen Tag mehr oder weniger kommt es nun wirklich nicht mehr an“ werden zu meinen bevorzugten Selbsterklärungen. Ein Tag mehr oder weniger, was macht das schon? Oder zwei oder drei... Und schließlich ist das Wetter so schön, das Volksfest nur noch heute und wie war der Spruch, man solle das Leben genießen, wenn man jung ist...? Und dennoch - Ich tippe diese Zeilen an meinem Schreibtisch sitzend, Sonnenschein (wenig erfolgreich) ignorierend und von Kopf bis Fuß mit Selbstdisziplin und ein bisschen schlechtem Gewissen gefüllt. Meine Studienbücher vor mir, jede mögliche Ablenkung untersagt, widme ich mich nun all den grausamen Aufgaben, die bis zum heutigen Abend erledigt werden. Ohne wenn und aber. Und auch, wenn ich noch immer glaube, das ein, zwei oder drei Tage nun wirklich keine Rolle mehr spielen würden... |
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LET'S TALK ABOUT...FRÜHLINSGEFÜHLE? WIRKLICH? Die Sonne lacht vom strahlend blauen Himmel, als wolle sie mir und meiner wenig motivierten Miene etwas beweisen - Der Sommer - pardon, Frühling ist da! Zeit die FlipFlops in weiser Vorahnung der kommenden heißen Monate herauszukramen, Zeit, die Tasche mit Strandhandtuch, Parkdecke und Kühlbox zurecht zu legen und vielleicht auch das erste Mal den Minirock ohne wärmende Strumpfhosen in Doppellage spazieren zu führen. Zeit, die Nase gen Himmel zu strecken und ... Stop an dieser Stelle! Zeit für Frühlingsgefühle? Wirklich? Zweisamkeit im Sonnenschein und romantische Picknicks auf Blumenwiesen? Meine favorisierten Blogs, die ich hinter Rolladen und einem wenig frühlingsfreundlichen Blick in Richtung Fenster durchstöbere zeigen mir die Pracht der Verliebt-sein-und-warme-Temperaturen-Kombi in allen erdenklichen Möglichkeiten. Man kann so herrlich viel unternehmen, sehen und gleichzeitig noch an seiner ersten Sommerbräune arbeiten, die meiner wintergefrusteten Haut nicht minder gut täte. Außerdem könnte ich Übergangsjacken und passende Sonnenbrillen ausführen und mir Blumenschmuck in die Haare stecken, ohne kritischen Blickes als Winter-Endzeit-Hippie abgestempelt zu werden. Doch jeder scheinbar positive Punkt stockt bei meinem Mangel an Aufregung, Herzklopfen und stirbt in einem Grab voller Sarkasmus. Ich zwinge mich wieder zu stoppen. Frühlingsgefühle? Wirklich? weiterlesen |
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CONFESSION TIME: I love the feeling you bring to me.CAUSE I MAY BE BAD BUT I‘M PERFECTLY GOOD AT IT . . . IN THE AIR I DON‘T CARE I LOVE THE SMELL OF IT. Es ist wahr. Ich liebe es wirklich. Wenn es in der Luft liegt, du es riechen, fühlen, schmecken kannst. Die Aufregung, die Spannung, die Ruhe vor dem Sturm. Du siehst es, du spürst es, das aufregende Kribbeln auf der Haut, du atmest es so tief ein, bis es ein Teil von dir wird. Bis es durch deine Adern fließt und du ihm nachgibst. Du dich ihm hingibst. Es annimmst. Die Anspannung explodieren lässt, herauslässt, was sich immer mehr aufstaute, den Vulkan zum Ausbruch bereit machst. Du glaubst, die Funken fliegen zu sehen, ein Feuerwerk vor deinen Augen. Die Nerven scheinen zum Bersten gespannt und doch gibst du nicht nach, du gibst weder auf, noch wagst du an eine Pause zu denken. Die Luft glüht, Hitze und Anstrengung verdampfen auf deiner Haut. Du schmeckst sie auf deinen Lippen, es liegt auf deiner Zunge. Das geheimnisvolle Knistern, das nicht aufhören wird, bis es zu einer Explosion wurde. Die sich nicht länger heraus zögern lässt. Ich rieche es immer noch. Jede einzige Sekunde. Ein Nebel liegt in der Luft, ich kann es schmecken, es spüren und sehen. Es erzählt mir, was gerade geschah. Es ist wahr. Ich liebe es wirklich. Doch mit allem, das ich liebe, ist es eine komplizierte Geschichte. Ich bekomme es für gewöhnlich weder, noch, dass es mir erhalten bleibt. Doch wie soll ich aufhören etwas zu wollen, dass zwar vielleicht nicht passiert, wenn es aber doch alles ist, dass ich will... |
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CONFESSION TIME: ? ? ? jukebox The pierces . RuinEin Fragezeichen ist der einzige Versuch, es in Worte zu fassen. Meine Situation in Schriftzeichen. In etwas, dass ich tippen und schwarz auf weiß festhalten kann. Ein Fragezeichen? Weil es so viele Fragen gibt, auf die ich Antworten suche. Weil ich nicht weiß, was geschieht, in welcher Situation ich mich befinde oder wie ich sie lösen soll. Weil ich weder die genaue Frage, noch die Antwort kenne. Vielleicht auch einfach nur, weil ich mich wie ein großes Fragezeichen fühle. Was ist das Bekenntnis, wenn es keines gibt? Was sind Gefühle, wenn es keine Geschichte für sie gibt? Jemand sagte einmal zu mir, manchmal passen zwei großartige Menschen einfach nicht zusammen. Manchmal haben sie keine gemeinsame Geschichte. Doch was bedeuten all die Geschichten, die bereits passierten? Was zeigen mir all die Momente, die bereits geschahen? Was erklären mir meine Gefühle, die wirr um das große Fragezeichen in meinem Kopf tanzen? Was ist es für eine Situation, wenn sie sich ständig ändert? Wenn ich mich in einer Welt wieder finde, die ich nicht verstehe? In der nicht weiß, wie ich mich verhalten soll? Was ist, wenn ich nur Fragezeichen sehe? Natürlich versuche ich das, was wohl Jeder versuchen würde. Klarheit schaffen, Regeln finden, Absolutes definieren und festlegen, was erlaubt ist und was niemals passieren darf. Ein bisschen schwarz und weiß über all die wirren Geschehnisse streuen. Ein bisschen vergleichen und Ratschläge Anderer einholen. Ein bisschen sortieren und ordnen. Doch dann überrascht es mich. Dann stellt sich die neue Welt auf den Kopf und lässt mich und all meine Planungen wieder fallen. Dann finde ich mich in dem gleichen Chaos wieder wie zuvor, mit all meinen Fragezeichen, die mir Schritt auf Schritt folgen. Die mich nicht loslassen wollen. Die sich nicht verscheuchen lassen wollen. Und ich erinnere mich, dass jemand einmal zu mir sagte, manchmal ist es nicht schwarz oder weiß. Manchmal ist es grau. Manchmal überrascht es dich. Manchmal verstehst du es zuerst nicht. Aber manchmal ist es das Wert. Vielleicht ist es das. Vielleicht. Doch das Ende? Was ist mein Bekenntnis? Es ist einfach. Ich mag keine Fragezeichen. Überhaupt nicht. |
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CONFESSION TIME: you can't always get what you want?!„YOU CAN'T ALWAYS GET WHAT YOU WANT. IT'S TRUE. IT HAS TO BE TRUE - IT'S A ROLLING STONES SONG.“ Ich erinnere mich, als wäre es gestern, als die ältere Dame sich zu mir herabbeugte und mir erklärte, dass ich nicht immer bekommen kann, was ich möchte. Sie erklärte es freundlich und mit einem Lächeln. Ich fragte mich, damals wieso. Wieso sie lächelt, wenn sie sich etwas wünscht, aber es nicht bekommen kann. Heute vermute ich, sie lächelte über meine kindliche Naivität. Die ich in dieser Beziehung versucht habe, bis heute zu behalten. Niemand, der mich kennt, würde mich als besonders naiv bezeichnen. Ich habe mehr erlebt, als manch einer in meinem Alter. Dabei weniger exotische Gegenden bereist, als Gefühle erlebt. Es gab Momente, in denen ich als gefühlskalt und abgebrüht bezeichnet wurde, weil ich dazu neigte, Fakten zu analysieren und nicht auf mein Herz zu hören. Heute versuche ich das Gegenteil. Wieder und wieder. Heute will ich daran glauben, dass ich, wenn ich etwas so sehr will und alles dafür geben würde, auch erreichen kann. Heute will ich glauben, dass alles möglich ist und mich nicht mit weniger zufrieden geben. Heute bin ich bereit dafür zu kämpfen, was ich will. Doch ich ende, wie ich begann. Ich sah zu, wie es wieder und wieder passierte. All die Erfahrungen, die ich in den letzten 22 Jahren meines Lebens machte, bestätigen sich wieder und wieder. Sie hören nicht auf. Es gibt niemanden, der anders ist. Es gibt niemanden, der es ändert. Und ich kann nicht bekommen, was ich will. Es ist mir noch nie gelungen, es ist ein Mythos, es ist der größte Wunsch, wenn man verzweifelt genug ist. Doch es gelingt nicht, während ich, statt aufzugeben, es nur noch mehr will. Mir nur noch sehnlicher wünsche. Auch, wenn es nicht wahr wird. Vielleicht ist es einer meiner Fehler. Zu wollen, was ich nicht haben kann, ein Ziel zu verfolgen, das ich nicht erreichen kann und entweder alles dafür zu geben oder es gar nicht erst zu versuchen. Deswegen will ich auch nicht aufgeben. Nichts. Gar nichts. YOU CAN'T ALWAYS GET WHAT YOU WANT BUT IF YOU TRY SOMETIMES WELL YOU JUST MIGHT FIND YOU GET WHAT YOU NEED |
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LET'S TALK ABOUT ...FRISCHFLEISCH MIT ABLAUFDATUM oder ZOMBIELAND? So brutal es klingen mag, es ist wahr. Ein flüchtiger Blick auf das neue Handy meines Vertrauens besiegelt jedes vage Vorurteil. Noch ein verpasster Anruf, noch eine Mail, noch ein Facebook Kommentar. ‚Hey, siehst heiß aus‘ fällt hier schon fast in die Kategorie ‚höflich‘. „Ficken? Heute bei mir?“ weniger. Vielmehr bilden sich Sehnsüchte - Was war doch gleich das Beste an Zombieland? Kein Facebook, keine Möglichkeit, mir unbekannterweise Nachrichten zu schicken, die davon handeln wie bezaubernd ich auf einem winzigen Foto aussehe und wie sehr sie mich hier und jetzt wollen. Doch selbst, nachdem ich konsequent Nachrichten ignoriere und nicht zurückrufe - mich verfolgt das üble Gefühl, dass ich in der Außenwelt ein Schild mit „Frischfleisch mit Ablaufdatum“ auf der Stirn trage. Es ist nicht nur erstaunlich, wie schnell sich Neuigkeiten über meinen Beziehungsstaus verbreiten, es ist auch erstaunlich, wie direkt und ohne jede Umschweife Männer kommunizieren, was sie wollen. „Habe gehört, du bist Single. Wollen wir gleich zu mir?“ ist die lange Version. Es lag mir auf der Zunge zu erklären, dass ich nicht verderblich bin und eine etwa 10 minütige Konversation eventuell - natürlich nur eventuell - die Chancen auf eine Antwort meinerseits erhöhen könnte. Oder ihm ins Gesicht zu werfen, was für ein notgeiles Arschloch er ist. Ich überraschte mich selber mit meiner Höflichkeit. „Es ist erst drei Tage her.“, erklärte ich mit einem vielsagenden Blick, der soetwas wie ‚BACK OFF‘ signalisieren sollte. Er sah mich mit großen Augen an. „Oh“, kam es ihm Intelligenzstrotzend über die Lippen. Nach gefühlten 15 Minuten wanderten seine Gedanken in das nächste Kapitel. „Ach... und da bist du noch nicht drüber hinweg?“ weiterlesen |
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CONFESSION TIME: People always leave. Again and again.IT WAS NOT THE FEELING OF COMPLETENESS THAT I SO NEEDED, BUT THE FEELING OF NOT BEING EMPTY. Ich kannte einen Menschen, einen der Stärksten, mit dem größten Herzen, der mir je begegnet ist. Sie war nicht die Willensstärkste oder die Konsequenteste, aber sie hatte die wertvolle Gabe, zu verzeihen. Und jedes Mal, wenn sie glaubte, ihre Grenzen zu ereichen, wenn sie glaubte, nicht noch mehr ertragen zu können, wuchs sie über sich selber hinaus. Sie sagte eines Tages zu mir: "Wenn Menschen es am wenigsten verdienen, brauchen sie es am meisten." Was sie brauchen? Alles. Verständnis, wo sie es nicht erwarten. Eine Umarmung, wenn sie mit einem harten Schlag ins Gesicht rechnen. Jemanden, der glaubt, das alles wieder gut wird, wenn sie selber nicht wagen, daran zu denken. Sie brauchen jemanden, der stärker ist als sie. Der die Stärke besitzt, über all die Enttäuschung, die Sorgen, den Kummer hinweg zu sehen. Jemanden, der da ist, wenn sie glauben, alleine zu sein. Manchmal finde ich mich selber in ihr wieder. Manchmal finde ich die Stärke in mir, so zu handeln, wie sie es mir vorlebte. Zu lieben, ohne Angst zu haben, verletzt zu werden. Und im Angesicht der schlimmsten Situationen Stärke zu besitzen, größer zu sein, als man es erwartet. Zu verzeihen. Jemanden, eine zweite Chance zu geben. Doch manchmal folgt auf eine Enttäuschung schon die Nächste. Manchmal versuche ich stärker zu sein, als ich bin. Manchmal wächst die Hoffnung ins Unermessliche, nur, um wieder zerstört zu werden. Nur, um eine neue Enttäuschung bereit zu halten. Menschen sind nicht rational. Es gibt keine Kontrolle, keinen Fallschirm, keinen unglaublich guten Alternativplan. Es bringt nichts, ein präzises Bild von einer Situation bereit zu halten, denn mein Gegenüber wird mich überraschen. Es gibt keine Sicherheit. Und manche versuchen es dennoch, versuchen zu kontrollieren und wenn es nicht funktioniert, laufen sie davon. Weit weg. Ohne einen klaren Grund, ohne eine Erklärung. Sie sind einfach fort. Und ich kann ihn nicht aufhalten. WELL, I KNOW THEY SAY ALL THE GOOD THINGS, MUST COME TO SOME KIND OF ENDING. WE WERE SO DAMN GOOD, I GUESS WE NEVER STOOD A CHANCE. GO ON AND FIND WHAT YOU'VE BEEN MISSING, AND WHEN THAT HIGHWAY'S TIRED OF LISTENING, YOU'LL SEE I'M NOT THAT EASY TO FORGET. |
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LET'S TALK ABOUT ...LET‘S TALK ABOUT... Trennungs-Nebenwirkungen. Ich weiß nicht einmal, woher es kommt. Dieser Drang nach einer ersten Veränderung in meinem Leben noch etwas weiteres zu verändern. Die erste Veränderung war ungewollt, passierte einfach so und gefiel mir ehrlich gesagt ganz und gar nicht. Überhaupt nicht. Es war dramatisch und zugleich absolut unnötig. Ich würde sie auch unglaublich gerne rückgängig machen. Eigentlich. Doch spätestens an dem Punkt, der mich realisieren lässt, dass die Möglichkeiten es wieder ungeschehen werden zu lassen und einfach mir nichts, dir nichts zur Vergangenheit zurück zu kehren, an ein achtes Weltwunder grenzen, wandele ich mich um geschätzte 180 Grad. Nicht nur, dass ich gar nicht mehr in die Vergangenheit zurück möchte, nein, nun sehne ich mich nach einem noch mehr verändernden, gravierenden Zukunftssprung mit haufenweise Nebenwirkungen! Während ich vorher in Erinnerungen schwelgend träumte, mich zwei Wochen zurück zu beamen und mich als glückliche Freundin von meinem hoffentlich ebenso glücklichen Freund in einer ziemlich gut funktionierenden Beziehung wiederzufinden, überlege ich nun, wie ich genau das Gegenteil erreichen könnte. Wie ich mich in Sekundenschnelle so verändern könnte, dass ich eine vollkommen neue Person werde, die mit der ganzen Vergangenheitsdramatik von letzter Woche überhaupt nichts gemein hat. weiterlesen |
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CONFESSION TIME: life does not put things in front of you that you are unable to handle.“THAT'S THE BEST REVENGE OF ALL: HAPPINESS. NOTHING DRIVES PEOPLE CRAZIER THAN SEEING SOMEONE HAVE A GOOD FUCKING LIFE.” (by Chuck Palahniuk) Ich vermisse ihn, wenn er nicht bei mir ist. Letzteres wollte ich bloggen, als er für ein Wochenende vereist war. Gründe, warum ich ihn vermisse, wenn er 3 Tage nicht bei mir ist. Ich wollte schreiben, wie es sich anfühlt. Wie sehr ich mich freue, ihn bald wieder zu sehen. Nun ist es etwas mehr als eine Woche, seit er fort ist. Nicht vereist. Er ist fort. Er hat mich verlassen. Ende. Aus. Schlusstrich. Er ist fort und mit ihm alles, das mich an ihn erinnerte. Die selbsgebauten Jalousien, damit ich besser schlafen kann. Ewiglang brennende Kerzen, die Atmossphäre verbreiten. Die wunderschöne Pferdestatue auf meinem Regal. All die Kleinigkeiten, die Zahnbürste, seine Lieblingsduftprobe, an der ich geschnuppert habe, wenn ich ihn vermisste. Es ist fort. Und es kommt nicht mehr wieder. LET THOSE WHO DON'T APPRECIATE YOU ENOUGH MAKE SPACE FOR THOSE WHO DO AND ALWAYS WILL ♥ (by Isha) |
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