confession london
REFRESH. HISTORY. MEMORABLE. IMPORTANT.

thoughts of me kept keepin' me awake



mood
jukebox Tyler Hilton . you'll ask for me

updated. Bevor ich mich tieferen Themen widme einmal für alle vorne weg - das angekündigte Update ist fast vollständig abgeschlossen (Fast, weil ich mich kenne und nicht selten nachträglich nochmal etwas veränder). Ich wage also wieder behaupten zu können, der KLICK in diese Richtung lohnt sich, Unterseiten sind teilweise - ich hielt sie für überholt - verschwunden, teilweise komplett neu überarbeitet oder zumindest soweit aktualisiert, dass ich wieder behaupten kann, mich damit identifizieren zu können. Und wer weiß, vielleicht beuge ich damit ja auch dem einen oder anderen Vorurteil vor.

Zurück zum Wesentlichen, wo ich mich natürlich gigantisch freue, dass der Einbruch der Besucherzahlen gar nicht so dramatisch war, wie ich befürchtete - und das obwohl der Blog solange offline war. Hey, das ist schon fast ein persönlicher Erfolg!

Und an dieser Stelle überlege ich nun schon länger, wie ich das, was mich momentan beschäftigt, in Worte fassen soll. Zum Einen geht es um Druck. Stress. Zum Anderen würde ich fast schon behaupten, dass etwas nicht mit mir stimmt. Als man mir vor ein paar Wochen erzählte, ich müsse vielleicht für einen Job mein ganzes altes Leben nicht nur geographisch, sondern auch in seinem Stil aufgeben, habe ich ernsthaft überlegt, es auszuschlagen und über weitere Wege nachgedacht. Wege, in denen ich so weiter machen kann wie bisher, etwas zu faul, etwas zu "easy-going", wie man es mir vorzuwerfen pflegt. Dieses lapidare "Ich lerne nicht mehr, nur weil ich dann Einsen schreiben könnte", welches ich schon seit der 10. vertrete.
Und jetzt bete ich darum, dass sie mich nehmen, jetzt würde ich fast alles, um dieses Angebot geben.
Ich habe in den letzten Wochen nicht nur viel nachgedacht, als der Blog offline war, als mich auch mit vielen Dingen auseinander gesetzt, zum Einen mit meiner Person, aber auch mit Personen, die ich kennen lernte und versucht, mich auf etwas zu konzentrieren, dass ich für das Wesentliche halte. Und vielleicht hat die anonyme Person, die mir pure Oberflächlichkeit vorwarf, zwar nicht Recht, aber mich zumindest zum Nachdenken angeregt. Meine Selbstinszenierung war überholt genauso wie vieles hier auf dem Blog. Ich bin nur ich, wie ich zu sagen pflege. Aber ich bin ich und es gibt Menschen, die mich genau dafür lieben und genau dafür auch hassen.
Letztendlich ist das Ergebnis unwichtig, es geht mir nur darum, dass ich das verwirkliche und das ich die Person bin, die ich sein will und nicht nur die, die man in mir sehen möchte. Manchmal bin ich viel zu beschäftigt, vorzugeben jemand zu sein, der ich eigentlich nicht bin, dass ich mich selber vergessen habe. Das darf nicht passieren. Ich bin keine blinde Partypuppe. Und ich will diesen Job. Hoffen wir, dass es noch nicht zu spät ist, hoffen wir, dass sie mich vielleicht wenigstens einladen und hoffen wir, dass ich etwas daraus lerne.

In dem Sinne einer meiner Lieblingssätze zu einer Art von "offizieller Eröffnung" oder wie man es nennen möchte - the bitch is back.
23.11.07 22:43
 


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